HeavenHR Hackathon: Der Erste, ein sauberer Start

Am 2. und 3. September haben wir unseren ersten fir­men­in­ternen Hackathon veranstaltet: Alle Mitarbeiter wurden dazu aufgerufen, innerhalb von nur 48h Ideen für ein Produkt zu pitchen, sich in spontanen Teams zusammen zu finden und einen Prototypen für ihre Idee zu entwickeln. Einzige Vorgabe: Die Lösung sollte auf Mobilgeräten laufen und location-aware sein.

Dazu hatten wir im Vorfeld Estimote Beacons besorgt, die Aktionen auf einem Mobilgerät auslösen können, wenn man sich ihnen nähert. Auf Basis dieser einfachen Mechanik haben sich zwei Ideen im Pitch am Freitag Morgen durchgesetzt: moodUp und meety.

moodUp und meety

happy.bunnymoodUp fragt Mitarbeiter beim Betreten des Gebäudes nach ihrer aktuellen Stimmung und gibt daraufhin Feedback, wie das Klima im gesamten Unternehmen zu diesem Zeitpunkt ist. Außerdem kann man auch verfolgen, wie sich die Stimmung in den letzten Wochen entwickelt hat. Nicht ganz ernst gemeint hat man die Wahl, ob die eigene Stimmung eher einer Grumpy Cat, einem Happy Bunny, einem Early Bird oder einem Lazy Bear entspricht. Das klingt zuerst zwar nicht nach ernsthaftem Personalmanagement, aber erste Versuche mit dem Prototypen haben gezeigt, dass die Idee auf charmante Art mehr über die eigene Firma verraten kann, als man zunächst erwartet.

meety widmet sich dagegen einem ganz konkreten Problem, das die meisten von uns aus dem Alltag kennen: das Reservieren von Meetingräumen. Viele Mitarbeiter sind dabei clever, planen voraus und buchen dementsprechend einen Raum im Vorfeld einer Besprechung. Jedoch kommt es auch oftmals vor, dass sich solche Besprechungen spontan ergeben oder man ein ruhiges Telefonat abhalten möchte und dafür einfach den nächstbesten Raum nutzt, der gerade nicht belegt ist. Und wer macht sich so kurzfristig die Mühe, diesen dann noch aktiv im Kalender zu reservieren?

In diesem Fall “bemerkt” meety, dass man einen leeren Raum betreten hat (und auch welchen) und fragt, ob und wie lange man ihn reservieren möchte. Dazu sind nur minimale Angaben notwendig und man läuft nicht Gefahr, während des Meetings unterbrochen zu werden.

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Es ist nicht alles nur Spaß, was Spaß macht

Neben den technischen Experimenten war der Hackathon auch eine gute Gelegenheit für unsere Mitarbeiter, neue Teamstrukturen auszuprobieren und sich in ungewohnte Rollen zu begeben. Viele Teilnehmer haben beim Debriefing angegeben, einiges über die Arbeit ihrer Kollegen gelernt zu haben, weil sie selbst neue Rollen eingenommen haben und der Hackathon auf zwei Tage komprimiert hat, was sonst manchmal Wochen dauern kann.

Für andere wiederum war es eine gute Gelegenheit, neue Technologien in der Praxis einzusetzen, über die sie bisher nur gelesen hatten. Viele haben auch angegeben, Erkenntnisse aus dem Hackathon direkt in die alltägliche Entwicklung einfließen zu lassen. Für alle Teilnehmer war der Hackathon eine Bereicherung und wir werden das Format auf jeden Fall in nächster Zeit wiederholen.

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Und jetzt?

Natürlich ist ein Prototyp nach zwei Tagen noch kein marktreifes Produkt und ein JavaScript auf einem Laptop kein Backend. Aber alle Teilnehmer waren sich einig, dass beide Lösungen viel Potenzial haben und wir die Entwicklung weiterfolgen werden. Beide Ansätze sind eine echte Bereicherung zu unserem bisherigen Angebot: Entweder weil sie Spaß machen und überraschen, wie moodUp, oder weil sie bei guter Integration als kleine dezente Hilfestellung im Alltag große Wirkung zeigen können, wie meety es tut.

Wir halten Sie auf dem Laufenden, wann moodUp und meety zum Download bereit sein werden. Bis dahin: Code on.

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