Employer Branding: Part 2

Wie bereits im Artikel “Employer Branding: Part 1” genannt, gibt es verschiedene Komponenten, die eine starke Marke ausmachen. Doch damit sich ein Unternehmen eine Marke aufbauen kann, muss sich diese in verschiedenen Schritten erst einmal entwickeln und verschiedene Aspekte müssen berücksichtigt werden. 

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen 4-Punkte-Plan für ein effizientes Employer Branding vorstellen:

1. Analyse

Beginnend mit der Analyse, ist es wichtig drei Punkte genauer zu betrachten. Dabei handelt es sich um die Zielgruppenerwartung, die Wettbewerbsstärke sowie die Stärken des eigenen Unternehmens. Die gemeinsame Schnittstelle dieser 3 Faktoren ergibt dann die eigene EVP (Employer Value Proposition*), an die sich orientiert werden kann. 

2. Definition

Anschließend kann auf Basis der in Schritt 1 erlangten Analyseergebnisse die eigene Marke entwickelt und definiert werden.

3. Planung

Im nächsten Schritt geht es an die Planung. Hier muss festgelegt werden, wie und die Art der Kommunikation auf welchen Kanälen durch das HR-Marketing stattfinden soll. Diese muss zur Marke passen und der Zielgruppe die Botschaft gut transportieren. 

4. Umsetzung

Nachdem die Analyse, die Definition der Marke und die Planung der Maßnahmen abgeschlossen sind, geht es im letzten Punkt an die Umsetzung.

Wie und wo können Sie Ihre Zielgruppe erreichen?

Um Ihre Zielgruppe zu erreichen und Ihr Markenversprechen näher zu bringen, können Sie verschiedene Kanäle nutzen. Hierbei müssen Sie die richtigen Maßnahmen für Ihre Marke und Zielgruppe wählen. Denn nur so erreichen Sie die richtigen Personen.

Besonders in Zeiten der Pandemie, einer zunehmend digitalen Arbeitswelt und verschiedenen Generationen auf dem Arbeitsmarkt, müssen Sie als Arbeitgeber eine integrierte Kommunikation entlang verschiedener Kanäle bereitstellen.

Ein besonderes Augenmerk muss hierbei auf die interne Kommunikation gelegt werden. Die eigenen Mitarbeiter sind Markenbotschafter, die Ihr Unternehmen und Ihre Arbeitgebermarke tagtäglich nach außen vertreten und kommunizieren. Fangen Sie also hier an und bringen Sie Ihren Mitarbeitern Ihre Marke näher und das für was Sie steht. Das können Sie beispielsweise über das Intranet oder in einer Mitarbeiterzeitung festhalten. Zudem bieten sich weitere Möglichkeiten über Mitarbeiterveranstaltungen oder durch eine Integration in den täglichen Arbeitsalltag.

Bevor Sie mit einer externen Kommunikationskampagne starten, klären Sie vorab, wie Sie kommunizieren möchten und ob Ihre aktuellen Kommunikationsmaßnahmen 

zu Ihnen passen.

Im Folgenden listen wir Ihnen einige Beispiele, welche Möglichkeiten Sie haben Ihre Zielgruppe zu erreichen.

(Hoch-) Schulmarketing: 

Wenn Sie (Hoch-) Schulabgänger, Young Professionals oder studentische Aushilfen suchen oder freie Praktikumsplätze zu vergeben haben sowie Studenten die Möglichkeit bieten möchten, ihre Abschlussarbeiten in Ihrem Unternehmen zu schreiben, macht es Sinn, sich an (Hoch-) Schulen zu platzieren. 

Live:

Hier können Sie sich auf Karrieremessen, Firmenmessen oder auch Recruiting-Events platzieren, um direkt mit Ihrer Zielgruppe und  in Kontakt zu treten und einen ersten Eindruck Ihrer Arbeitgebermarke vermitteln.

Netzwerk

Ein sehr wichtiger Kommunikationskanal sind persönliche Netzwerke. Vieles ergibt sich heutzutage über Mitarbeiterempfehlungen. Zudem können Sie Alumni und Mitarbeiter-Pools erstellen und nutzen, um auf diese zu einem späteren Zeitpunkt zurückzugreifen.

Online:

Mit zunehmender Digitalisierung und auch jüngeren Generationen auf dem Arbeitsmarkt, ist Online mit einer der wichtigsten Kommunikationskanäle. Sie als Arbeitgeber sollten eine eigene Karriereseite haben sowie auf Social Media präsent sein. Da der Großteil der Bewerbungen meist online abläuft, sind Jobbörsen wie Indeed oder Stepstone relevant. Einen wichtigen Bestandteil im Employer Branding haben mittlerweile auch sogenannte Bewertungsportale wie z.B. Kununu und Glassdoor.

Print:

Je nach Branche Alter der Zielgruppe, ist auch Print weiterhin wichtig. Platzieren Sie sich in Broschüren, auf Flyern oder in Karriere Ratgebern, um so auf sich als Arbeitgeber aufmerksam zu machen.

Startklar? Dann legen Sie los!

Quelle: Content aus Employer Branding Webinar mit Annekatrin Buhl

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