Employer Branding – die Vermarktung des eigenen Unternehmens

Wie so vieles in den letzten Jahren, hat sich auch das Vorgehen am Arbeitsmarkt wie wir ihn kennen, stark verändert. Faktoren wie der Fachkräftemangel und der durch die fortschreitende Globalisierung verstärkte demographische Wandel, führten dazu, dass es eine Vielzahl an jungen Unternehmen gibt die neue und kompetente Arbeitnehmer suchen.

Das geht soweit, dass heutzutage oft schon ein Fachkräftemangel besteht, d.h. Arbeitgeber suchen sich nicht mehr ihren Arbeitnehmer aus, sondern umgekehrt. Der Job muss sich somit an den Bewerber anpassen.

Um sich als Arbeitgeber also möglichst interessant darzustellen, empfiehlt sich das so genannte “Employer Branding”. Doch was genau bedeutet das eigentlich? Employer Branding sind Maßnahmen die das Unternehmen durchführen kann, um ein positives Image bei zukünftigen, aber auch bereits vorhandenen Mitarbeitern zu erzielen.Hierbei wird der Arbeitgeber zu Marke, die es zu pflegen, aufzubauen und zu promoten gilt mit dem Ziel sich auf dem Arbeitsmarkt gegenüber anderen zu behaupten.

Wie bereits angesprochen gibt es mehrere Gründe die für das Employer Branding sprechen wie z.B der Personalmangel und der Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt. Im Idealfall soll das Interesse am Unternehmen so hoch ausgeprägt sein, dass durch die große Anzahl an Bewerbern die besten ausgewählt werden können. Neben diesem entscheidenden Faktor, spricht auch die verbesserte Bindung zu bereits bestehenden Mitarbeiten für das Employer Branding, sie kann sie sich dauerhaft positiv auf den Gewinn ausüben, als auch auf die Kundenzufriedenheit. Für ein optimales Ergebnis muss das Image der Kunden und der Mitarbeiter übereinstimmen, da sie als Markenbotschafter fungieren.

Wie geht man also am besten vor? Zunächst sollte eine Analyse über den Ist-Zustand des Unternehmens vorgenommen werden, dann sollten die Stärken der Firma beleuchtet werden, das heißt Fragen wie z.B. “Warum MEIN Unternehmen?” oder “Welche Werte vermittelt mein Unternehmen?” sollten hier  näher untersucht werden. Anschließend empfiehlt es sich eine Zielgruppe zu definieren, um diese möglichst passen anzusprechen. Hierbei können Punkte beachtet werden wie die Art der Kommunikation und des Kanals.Es ist auch von Vorteil die Karriereseite hervorzuheben um das Recruiting zu verbessern. Fotos vom Arbeitsplatz und den Mitarbeitern können zudem das Unternehmen freundlicher und realer darstellen. Imagefilme, Newsletter und ein gepflegtes Social  Media Profil können dabei die Meinungsbildung unterstützen.

Auch nachträglich können diese Schritte dazu führen, dass bereits vorhandene Mitarbeiter eine engere Verbindung zum Arbeitgeber aufbauen und diesen auch nach Außen repräsentieren. Zusammen kann sich so das Unternehmen möglichst positiv gegenüber zukünftigen Arbeitnehmern darstellen. In allen Fällen sollte die Markenbotschaft, egal wie diese ausgelegt ist, gelungen vermittelt werden.

Zusammengefasst, ist Employer Branding ein wichtiger Bestandteil auf dem modernen Arbeitsmarkt und sollte bei keiner Firma vernachlässigt werden. Vor allem mit der stetig wachsenden Digitalisierung, ist es unverzichtbar einen guten Ruf der Firma zu bewahren und weiter auszubauen um weiterhin erfolgreich zu ein.

 

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